Sennheiser: Ausgleichszahlungen zur Digitalen Dividende II

Ab 2019 können verschiedene Frequenzen durch die Digitale Dividende II nicht mehr durch genutzt werden. Anwender können Entschädigungszahlung erhalten.

Eine Kompensationszahlung kann für Geräte beantragt werden, die im 700-MHz-Band (694 bis 790 MHz) arbeiten, auch wenn sie im Einzelfall nicht unmittelbar von Störungen betroffen sind. Geräte, die im Bereich zwischen 470 und 694 MHz betrieben werden, sind lediglich dann meldefähig, wenn sie in ihrer Funktion durch die Umstellung der TV-Sender auf DVB-T2 HD beeinträchtigt werden. Der Anschaffungswert muss mindestens 410 Euro betragen, und der Erwerb muss zwischen dem 01.12.2012 und dem 31.03.2015 (Unternehmen, Vereine, Privatpersonen) bzw. dem 01.01.1997 und dem 31.03.2015 (gemeinnützige, mildtätige, kirchliche, staatliche, öffentlich-rechtliche Einrichtungen sowie Organisationen mit überwiegend öffentlicher Finanzierung) erfolgt sein.

Der Eigentumsnachweis ist durch einen Kaufbeleg (Rechnung) oder einen vergleichbaren Beleg wie etwa eine Schenkungsvereinbarung beizubringen. Weiterhin einzureichen ist die Frequenzzuteilung der Bundesnetzagentur, welche vor dem 31.12.2015 ausgestellt worden sein muss. Den Antrag auf Gewährung einer Ausgleichszahlung können Nutzer drahtloser Mikrofonanlagen ausschließlich online über ein Portal der Bundesanstalt für Verwaltungsdienstleistungen stellen; die Höhe der Erstattung wird dort (https://antrag-bvbs.bund.de/web/antrag-bav) sofort ermittelt.

Mit dem Label „DD ready“ hat Audiospezialist Sennheiser seit geraumer Zeit Drahtlossysteme im Portfolio, die für die Herausforderungen der Digitalen Dividende gewappnet sind und laut Sennheiser bedingt durch ihre großen Schaltbandbreiten eine zukunftssichere Investition darstellen.