Sennheiser begrüßt Haftstrafe für britischen Händler

Sennheiser hat das Urteil im Strafverfahren gegen Michael Reeder, einem Verkäufer von gefälschten Unterhaltungselektronikartikeln, befürwortet.

Sennheiser befürwortet das Urteil im Strafverfahren gegen Michael Reeder, einem der mutmaßlich größten Verkäufer von gefälschten Unterhaltungselektronikartikeln in der Geschichte Großbritanniens.

Reeder wurde vom Portsmouth Crown Court (Strafgerichtshof Portsmouth) zu zweieinhalb Jahren Haft verurteilt. Das ist eine der höchsten Strafen, die jemals in Großbritannien in einem Prozess für den Verkauf von gefälschten Waren verhängt wurde. Er wurde in allen 13 Anklagepunkten für schuldig befunden, unter anderem für den Verkauf von gefälschten Sennheiser-Produkten an eine Schule in Bristol. Sein Fall ist einer der größten dieser Art, die jemals von Handelsaufsichtsbehörden in Großbritannien durchgeführt wurden. Reeder handelte seit 2010 über mehrere Internetportale mit gefälschten Produkten, unter anderem mit nachgemachten Artikeln von Sennheiser und anderer Unterhaltungselektronikmarken. Mehr als 4.000 gefälschte Artikel mit einem Gesamtwert von 168.000 britischen Pfund wurden von der Handelsaufsichtsbehörde Trading Standards in Portsmouth sichergestellt. Man geht davon aus, dass es sich nur um einen Bruchteil der Gegenstände handelt, die sich zu diesem Zeitpunkt in Reeders Besitz befanden.


Volker Bartels, Geschäftsführer Corporate Services und Sprecher der Unternehmensleitung: „Das ist der Grund, warum wir im vergangenen Jahr die Sennheiser-Kampagne ‚Aktiv gegen Produktfälschungen‘ ins Leben gerufen haben. Wir werden keine gefälschten Produkte auf dem Markt akzeptieren, da wir unsere Kunden vor Betrug schützen wollen.“

 

Quelle/Bild: Sennheiser