Sennheiser gibt Geschäftsbilanz bekannt

Die Sennheiser-Gruppe hat im Geschäftsjahr 2016 einen Umsatz von 658,4 Millionen Euro erzielt. Dies entspricht einem Rückgang um 3,8 Prozent. Sennheiser führt dies vor allem auf die Fokussierung auf das Kerngeschäft zurück.

Die Sennheiser-Gruppe hat im Geschäftsjahr 2016 einen Umsatz von 658,4 Millionen Euro erzielt. Dies entspricht einem Rückgang um 3,8 Prozent. Sennheiser führt dies vor allem auf die Fokussierung auf das Kerngeschäft zurück.

Der Audiospezialist hat sich 2016 aus dem Geschäftsfeld Aviation zurückgezogen und sich zusätzlich von ausgewählten Drittmarken im Bereich Professional Systems getrennt. Darüber hinaus beeinträchtigte laut Unternehmensaussage das Auslaufen einer Sonderkonjunktur in Japan die Umsatzentwicklung. Beim Ertrag legte die Unternehmensgruppe gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 15,2 Prozent auf 34,9 Millionen Euro zu. Zudem wurde die Forschung und Entwicklung erneut gestärkt: Mit 54,5 Millionen Euro investierte Sennheiser 16 Prozent mehr als im Vorjahr. Trotz des Umsatzrückgangs konnte die Sennheiser-Gruppe ihre Ertragskraft steigern: Der Ertrag vor Steuern legte im Geschäftsjahr 2016 gegenüber dem Vorjahr um 4,6 Millionen auf 34,9 Millionen Euro zu. Positiv wirkten sich laut Sennheiser die verringerten Material-, Personal- und sonstigen betrieblichen Aufwendungen aus.

„Aus einem sehr starken Jahr 2015 kommend, haben wir im Berichtsjahr nicht an die vorherige Umsatzentwicklung anknüpfen können. Der Grund hierfür liegt vor allem in der strategischen Fokussierung unserer Professional Systems Division“, erklärt Dr. Andreas Sennheiser, Co-CEO von Sennheiser. „Gleichzeitig haben wir in 2016 sehr viel Vorarbeit für die kommenden Jahre geleistet“, ergänzt Co-CEO Daniel Sennheiser. „Als Familienunternehmen sind wir langfristig orientiert und verfolgen ein klares Ziel: die Zukunft der Audiowelt zu gestalten. Wir haben im vergangenen Jahr Anlauf genommen, um unseren Kunden auch zukünftig einen echten Mehrwert zu bieten.“

Region EMEA wächst, Rückgang in der Region APAC
358,2 Millionen Euro des Gesamtumsatzes erwirtschaftete die Sennheiser-Gruppe in der Region EMEA, die damit ein leichtes Wachstum von 0,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr aufweist. 68,8 Millionen Euro und damit 6,1 Prozent weniger als 2015 erzielte die Unternehmensgruppe in der Region Americas. In der Region APAC setzte Sennheiser 131,4 Millionen Euro um – im Vergleich zum Vorjahr ein Rückgang um 10,8 Prozent. Die rückläufige Entwicklung ist insbesondere auf das Auslaufen einer Sondersituation zurückzuführen: Der japanische Staat hatte seine Förderung für die Umrüstung von drahtlosen Mikrofonsystemen zum Ende des ersten Quartals 2016 wie angekündigt beendet. Die Subventionen hatten im Berichtsjahr 2015 zu einem positiven Umsatzeffekt geführt.