Shure gegen Grauimporte

Im März dieses Jahres ging Shure erfolgreich gegen einen Händler aus Norddeutschland vor, der Grauimporte des Shure Mikrofonklassikers SM58 widerrechtlich in Umlauf gebracht hatte.

Im März dieses Jahres ging Shure erfolgreich gegen einen Händler aus Norddeutschland vor, der Grauimporte des Shure Mikrofonklassikers SM58 widerrechtlich in Umlauf gebracht hatte. Der Händler hatte die illegal importierten SM58 Modelle online zum Verkauf angeboten und diese in seinen Newslettern beworben. Nach eingehender Recherche stellte sich heraus, dass die betreffenden SM58 Mikrofone an Shure vorbei in den deutschen Warenverkehr gelangt sind, was eine klare Verletzung der Markenrechte darstellt.  Shure leitete die entsprechenden rechtlichen Schritte ein und erwirkte eine einstweilige Verfügung gegen den Händler. Dieser musste die  Herkunft der Grauimporte offen legen und Auskunft erteilen, an wen er diese weiterverkauft hatte. Weiterhin wurde er per Unterlassungsbescheid dazu aufgefordert, alle sich illegal in seinem Besitz befindenden SM58 entweder zu vernichten oder an Shure herauszugeben.

 

„Wichtig ist, in diesem Zusammenhang, auch festzuhalten, dass sich Händler, die unwissentlich solche Grauimporte erwerben, ebenfalls strafbar machen.“, so Bernd Friedel, Director Sales & Marketing, Shure Distribution GmbH. „Grauimporte sind keineswegs ein Kavaliersdelikt. Wir als Hersteller sehen da ganz klar unsere Markenrechte verletzt und werden auch in Zukunft engagiert dagegen vorgehen.“