SOMM bestärkt aktives Musizieren

ach Meinung der Organisation muss Musik zurück ins Zentrum des öffentlichen Interesses gerückt werden.

Der Branchenverband der Musikinstrumenten- und Musikequipmentbranche SOMM betonte im Vorfeld der weltweit größten Musikmesse in Frankfurt die Wichtigkeit des aktiven Musizierens und fordert, sich wieder mehr auf den Umgang mit Musikinstrumenten einzulassen. Nach Meinung der Organisation muss Musik zurück ins Zentrum des öffentlichen Interesses gerückt werden, da aktives Musizieren nachweislich bildet und positiven Einfluss auf die geistige Leistungsfähigkeit besitzt.



Im Leben junger Menschen spielt nach wie vor Musik eine außerordentlich große Rolle. So dient Musik nicht nur zum Ausleben von Stimmungen, Musik ist auch ein wichtiges Element der Identitätsbildung. Mehrere Studien belegen, dass das aktive Musizieren zu den Eigenschaften gehört, die sowohl die soziale Kompetenz, Intelligenz, Empathie als auch die Kreativität und die allgemeine intellektuelle Entwicklung der Menschen fördert. Musizieren begünstigt zudem diszipliniertes Arbeiten, stärkt die Persönlichkeitsentwicklung  und verbessert nachhaltig das Lernklima im Klassenverband.



„Musikunterricht führt vielerorts ein Schattendasein und spielt in den Lehrplänen eine eher untergeordnete Rolle. Er wird oftmals von Lehrern ohne entsprechende Ausbildung erteilt und fällt sehr oft aus – mit fatalen Folgen für die allgemeine Bildung. Beschäftigung mit Musik und insbesondere das Lernen eines Instrumentes haben einen nachhaltig positiven Einfluss auf die geistige Leistungsfähigkeit, so der Tenor einer Reihe von Studien. Musik und Musizieren sollte demnach wieder in den Lehrplänen verankert werden, wenn wir nicht wollen, dass das Bildungsniveau in Deutschland weiter sinkt“ appelliert Daniel Knöll, SOMM-Geschäftsführer.

Die Musikinstrumenten- und Musikequipmentbranche ist Kern einer ganzen Wirtschaft, an dessen Nabelschnur viele weitere Kreativindustrien hängen. Vielfalt und Repertoire ist ein Produkt der MI-Branche. „Ohne uns kein Ton und keine Musik“ resümiert Knöll und betont „Schutz des geistigen Eigentums und die Erhaltung des Unterrichtsfaches Musik an den allgemeinbildenden Schulen gehören zu unseren wichtigsten Aufgaben. Wir müssen endlich dazu übergehen einen Konsens zwischen Politik, Bildung und Industrie zu schaffen, um diesem Missstand in der Gesellschaft und in der Bildungspolitik entgegenzuwirken. Wir stehen als Industrie in den Startlöchern und sind bereit, wenn alle Rahmenbedingungen erfüllt werden, unseren Teil für ein gebildetes Deutschland beizutragen“ so Knöll weiter.



Aktuell bewirbt der Branchenverband das aktive Musizieren mit Hilfe einer viralen Online-Kampagne „Tu es, bevor es zu spät ist!“ unter www.music-you-life.eu.