Steinway reduziert Produktion

Die Hamburger Fabrik von Steinway & Sons setzt auf teilweise Kurzarbeit. Damit sollen Überstunden abgebaut und Arbeitsplätze gesichert werden.

Für ihre Fabrik in Hamburg hat die Firma Steinway & Sons vier Kurzarbeits-Sequenzen veranlasst. Die Entscheidung wurde gemeinsam mit dem Betriebsrat des Klavierherstellers getroffen. Demnach wird die dortige Produktion jeweils in der letzten Woche der Monate Februar, März, April und Mai dieses Jahres gedrosselt. Der erste dieser Kurzzeit-Tage, bei denen ein Teil der Belegschaft von 295 Beschäftigten in der Produktion fehlt, war am vergangenen Montag.

 

Laut Steinway & Sons hat die Geschäftsleitung diese Entscheidung getroffen, damit die Mitarbeiter ihre erheblichen Flexi-Plusstunden abbauen können. Zudem sollen hiermit „langfristig möglichst viele Arbeitsplätze“ gesichert werden, so das Unternehmen. Am zukünftigen Verlauf der Auftragseingänge würden sich denn auch alle weiteren Maßnahmen orientieren, heißt es weiter.

 

Am 5. März 2009 will Steinway Musical Instruments Inc. die Geschäftszahlen des vergangenen Jahres sowie die des letzten Quartals 2008 bekannt geben. Hierfür moderieren Dana Messina, Chief Executive Officer von Steinway, und Dennis Hanson, Chief Financial Officer, an besagtem Donnerstag eine Telefonkonferenz. Eine Veröffentlichung der Konferenz wird etwa zwei Stunden nach der Veranstaltung auf der Internetseite "Steinwaymusical.com" unter dem „Investor Relations, Audio Archive“ verfügbar sein.