Umsatzrückgang bei Steinway

Steinway Musical Instruments, Inc. hat die Ergebnisse für das erste Quartal veröffentlicht. Der Umsatz schrumpft um 26 Prozent.

Diese Woche hat Steinway Musical Instruments, Inc. die Ergebnisse für das erste Quartal per 31. März 2009 veröffentlicht. Das Unternehmen verzeichnete demnach pro Aktie einen Gewinn von 0,12 US-Dollar.



„Wie erwartet, waren wir im ersten Quartal mit großen Herausforderungen konfrontiert“, sagte CEO Dana Messina. „Die Wirtschaftslage war für unsere Produkte unglücklich, aber der Rückgang unseres Umsatzes entsprach unseren Schätzungen. Sämtliche variablen Ausgaben wurden streng überprüft. Wir werden auch weiterhin zusätzliche Einsparungen vornehmen. Durch den Rückgang auf den
Kreditmärkten waren wir in der Lage, im 1. Quartal Anleihen in Höhe von fast 11 Mio. US-Dollar  mit einem bedeutenden Abschlag zurückzukaufen.“



Die detaillierten Ergebnisse des 1. Quartals lauten wie folgt: Der Umsatz beträgt 70 Mio. US-Dollar und ist damit um 26 Prozent zurückgegangen. Die Bruttomargen sanken von 29,1 auf 26,6 Prozent, der operative Aufwand dafür um vier Mio. US-Dollar beziehungsweise 17 Prozent. Der Nettogewinn ist um 49 Prozent auf 1 Mio. US-Dollar zurückgegangen.

 

 „Für das zweite Quartal rechnen wir weiterhin mit schwachen Umsätzen im Bandgeschäft“, so Messina. „Das dritte Quartal sollte nach Beginn des neuen Schulsemesters besser werden und wir sind dabei, Lagerbestände aufzubauen, um der erwarteten Nachfrage gerecht werden zu können. Der Umsatz mit Tasteninstrumenten war trübe, da unsere Händler unter einer gesunkenen Kauffreudigkeit, einem allgemeinen Mangel an Finanzierungsmöglichkeiten und zu hohen Vorräten zu leiden hatten. Wir erwarten auch in den kommenden Quartalen schwache Umsätze, bis unsere Händler wieder Vertrauen in ein verbessertes Kaufverhalten gewonnen haben. Um dieser Situation zu begegnen, haben wir die Belegschaft in unseren Produktionsstätten erneut reduziert, Produktionszahlen gedrosselt und Produktionstage in beiden Fabriken gesenkt. Wir haben ebenfalls bei den Angestellten Entlassungen vorgenommen und Gehälter gekürzt, um unsere Ausgaben mit der Kostenentwicklung in Balance zu halten. Wir waren nicht gezwungen, unsere Wertberichtungen für nennenswerte Händlerkonten aufzustocken. Wir sind gut positioniert, um der derzeitigen Wirtschaftslage zu begegnen.“