Die allererste Gibson Les Paul wird versteigert

Das renommierte Auktionshaus Christie’s in New York versteigert am 13. Oktober die erste Gibson Les Paul, die dem Vater der Solid-Body-E-Gitarre gehörte. Das Auktionshaus schätzt den Wert auf etwa 100.000 bis 150.000 US-Dollar.

Christie's versteigert erste Les Paul

Das Auktionshaus Christie's versteigert Les Pauls persönliche „Number One“, das allererste bestätigte Produktionsmodell der berühmten Gibson Les Paul E-Gitarre am 13. Oktober in New York.

Die Les Paul hat die Entwicklung des Rock'n'Roll im 20. Jahrhundert grundlegend veränderte. Zusammen mit Les Paul entwickelte Gibson Incorporated um 1951-1952 diese innovative E-Gitarre mit massivem Korpus, um den hohen Ansprüchen des Gitarrenvirtuosen und Erfinders gerecht zu werden, der sie als seine Number One bezeichnete.

Kerry Keane, Beraterin und Spezialistin für Musikinstrumente bei Christie's, bemerkt: „In jeder Schöpfungsgeschichte gibt es immer mehrere Protagonisten, aber der Name Les Paul steht an der Spitze, wenn es um die elektrische Gitarre geht. Seine Entwicklung von Mehrspuraufnahmen und Audioeffekten wie Delay, Echo und Reverb hat die Art und Weise, wie Musik reproduziert und gehört wird, nachhaltig beeinflusst. Doch seine lebenslange Suche nach der Perfektionierung der E-Gitarre sollte das Instrument für immer verändern. Dieser Wandel ist verantwortlich für die erfolgreichen Karrieren von Generationen von Gitarristen, die auf der Les Paul Gitarre gespielt haben. Diese Gitarre verkörpert seine unendliche Leidenschaft, die das kultigste Musikinstrument der Popkultur hervorgebracht hat.“

Les Pauls „Number One“ Goldtop-Gitarre wird von Les Pauls Sohn Gene Paul und Tom Doyle, Pauls langjährigem Gitarrenbauer, Ingenieur und Produzenten, verkauft.

Gene Paul kommentiert: „Dies war die historisch bedeutsamste, wertvollste und wichtigste Gitarre meines Vaters, die Krönung seiner Arbeit.“

„Les brachte seine Idee zu Gibson, die sie zunächst rundweg ablehnten, aber Les war hartnäckig. Er hielt an seinen Ideen und Überzeugungen fest, weil er wusste, dass sie eines Tages das Licht der Welt erblicken würden. Les tüftelte und erfand weiter und machte sein Konzept immer besser und besser. Dann endlich, nach etwa 10 Jahren und vielen Versuchen und Irrtümern, präsentierten die guten Leute von Gibson Les genau diese Gitarre. Er war hingerissen und überglücklich... und der Rest ist, wie man so schön sagt, Geschichte“, sagt Tom Doyle.

Tags: Gibson

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