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Energieversorgung aus dem Weltraum – Science-Fiction? Und was hat Pedal-Hersteller EHX damit zu tun?

Geht Electro Harmonix unter die Energieversorger? Auf seiner Website hat der US-Pedal Hersteller einen Artikel veröffentlicht, der sich mit dem energetischen Potenzial der Magnetosphäre befasst und dem Vorhaben, dieses für die Menschheit nutzbar zu machen.

EHX Space Energy

Den Original-Artikel finden Sie unter https://www.ehx.com/magnetosphere/

Lesen Sie hier die deutsche Übersetzung des Artikels von Electro-Harmonix Gründer und Präsident Mike Matthews:

„Es gibt eine ungenutzte, erneuerbare Energiequelle mit einem Energiepotenzial, das von einem bekannten NASA-Wissenschaftler auf 690.000.000.000.000 Joule geschätzt wird.
Bislang bleibt diese Ressource unangetastet, während sich die meisten Bemühungen zur Energiegewinnung auf Lösungen auf Sonnen-, Wind-, Erdöl- und Atombasis konzentrieren. Geschmolzenes Metall, das im Erdkern fließt, erzeugt die Magnetosphäre, ein Magnetfeld, das sich vom Erdinneren aus in den Weltraum erstreckt. Die Magnetosphäre wäre symmetrisch, wenn es nicht den ständigen Beschuss durch Ionen gäbe, die mit 1.000.000 Meilen pro Stunde von der Sonne ausgesandt werden. Diese Ionen, die oft als Sonnenwind bezeichnet werden, komprimieren den Mittelpunkt der Magnetosphäre auf der der Sonne zugewandten Seite der Erde auf einen durchschnittlichen Abstand von 50.000 Meilen und verlängern das Magnetfeld auf der sonnenabgewandten Seite zu einem 2.000.000 Meilen langen Schweif.

Mein geschätzter Kollege Robert Myer, ein renommierter Wissenschaftler und Erfinder, dessen Karriere bei Bell Labs 67 Patente hervorbrachte, hat untersucht, wie man die Energie in der Magnetosphäre auf die Erde bringen kann. Wir haben auch untersucht, wie man diese Energie oberhalb der Erdatmosphäre anzapfen kann, wo sie zum Auftanken von Raumfahrzeugen genutzt werden kann, die den Großteil ihres Treibstoffs in der Umlaufbahn verbrauchen. Dies würde die Raumfahrt beschleunigen und in naher Zukunft den Weg zum Mars und zurück erheblich verkürzen.

Neben diesen Patenten erfand Bob zahlreiche Geräte, die von Bell Labs nicht patentiert wurden, weil man die Details vertraulich halten wollte. Als zum Beispiel Mobiltelefone aufkamen, war es oft schwierig, auf einen offenen Kanal zuzugreifen. Bob erfand einen einzigartigen Vorwärtsverstärker, der die Linearität der Übertragung erheblich steigerte, was wiederum die Zahl der verfügbaren Kanäle exponentiell erhöhte.

Ich assistiere derzeit Bob beim Aufbau eines Systems auf der Erde, um Energie zu stimulieren und zur Erde zurückzubringen, und zwar mit Hilfe einer Oszillation, die in der Magnetosphäre beginnt, sich aufbaut, sich verengt und dann in die Ionosphäre eindringt, um von einer nahezu punktförmigen Quelle auf der Erde abgerufen zu werden.

Wir würden uns aber auch gerne mit dem/den richtigen Partner(n) zusammentun, die parallele Satelliten bereitstellen, die die Erde in einer Höhe von etwa 1000 Meilen umkreisen. Die Elektronik zum Aufbau einer zunehmenden Schwingung wäre in diesen Satelliten enthalten und würde von Bob Myer entwickelt. Dies wäre ein einfacher erster Schritt, um die Energie 1000 Meilen nach oben zu bringen, und würde viele Anwendungen ermöglichen. Beispielsweise verbrauchen Raumschiffe, die von der Erde aus gestartet werden, den größten Teil ihrer Energie, um in die Umlaufbahn zu gelangen. Mit dieser Energie können diese Raumschiffe aufgetankt werden. Außerdem gibt es zahlreiche Anwendungen im Bereich der Verteidigung.

Bob beschäftigte sich erstmals mit diesem Thema, als er über T. Henry Moray (1892-1974) las, einen Erfinder, der behauptete, Elektrizität aus der Atmosphäre zu gewinnen. Bob glaubte, dass diese Energie tatsächlich aus dem komprimierten Feld der Magnetosphäre stammt.

‚In den frühen 1900er Jahren stellte Dr. T. Henry Moray aus Salt Lake City sein erstes Gerät her, mit dem er Energie aus den Multifrequenzschwingungen des leeren Raums selbst gewinnen konnte. Schließlich gelang es Moray, ein Gerät für freie Energie herzustellen, das sechzig Pfund wog und mehrere Stunden lang 50.000 Watt Strom erzeugte. Obwohl er sein Gerät wiederholt Wissenschaftlern und Ingenieuren vorführte, war Moray ironischerweise nicht in der Lage, Finanzmittel zu erhalten, um das Gerät zu einem brauchbaren Kraftwerk weiterzuentwickeln, das elektrischen Strom in großem Maßstab liefern würde.‘ Ein Auszug aus Tom Beardens ‚Excalibur Briefing‘.“

Weitere Informationen über die Energieforschung von EHX wollte Mike Matthews gegenüber guitar.com nicht preisgeben - "ich kann nicht ins Detail gehen", sagte er dem US-Magazin. Es sei immer noch nicht klar, ob die Technik der Energiefokussierung nachweislich funktioniert.

 

Tags: Electro Harmonix

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